Die Kosten beim Hauskauf in Spanien gehören zu den Themen, die bei internationalen Käufern die meisten Fragen aufwerfen. Viele sehen den online angegebenen Immobilienpreis und gehen davon aus, dass dies der endgültige Betrag ist. In Spanien gibt es jedoch zusätzliche obligatorische Nebenkosten, die vor Abgabe eines Angebots unbedingt berücksichtigt werden müssen.
Das Verständnis dieser Immobilienkaufkosten in Spanien—Steuern, Notargebühren, Grundbuchkosten, Rechtsberatung sowie die Unterschiede zwischen Neubau und Bestandsimmobilie—ist entscheidend, um Überraschungen zu vermeiden und das tatsächliche Budget korrekt zu berechnen.
Bei Resitax: Immobilienrechts-Experten auf Mallorca haben wir diesen klaren und praktischen Leitfaden erstellt, damit Sie Ihre Immobilie mit voller Sicherheit erwerben können. Ohne richtige Planung können zusätzliche Kosten von 10 % bis 12 % über dem Kaufpreis entstehen.
1. Wichtigste Steuern: ITP oder Mehrwertsteuer je nach Immobilientyp
Die Steuern machen den größten Teil der Kosten beim Immobilienkauf in Spanien aus. Sie variieren je nach Region und danach, ob es sich um einen Neubau oder eine Bestandsimmobilie handelt.
A) Bestandsimmobilie → ITP
Bei einer gebrauchten Immobilie zahlen Sie keine Mehrwertsteuer. Stattdessen fällt die ITP (Grunderwerbsteuer) an.
Ungefähre ITP-Sätze in Spanien:
- Valencia / Katalonien: 10–11 %
- Andalusien: 7 %
- Madrid: 6 %
- Balearen: progressive Skala, die über 11 % liegen kann
Für Käufer auf Mallorca ist es wichtig, die aktuellen Steuersätze zu prüfen, da sie die gesamten Kaufnebenkosten direkt beeinflussen.
B) Neubau → Mehrwertsteuer + AJD
Beim Kauf einer Neubauimmobilie umfassen die Kosten beim Hauskauf in Spanien:
- Mehrwertsteuer (IVA): in der Regel 10 %
- AJD (Stempelsteuer): zwischen 1 % und 1,5 %, je nach Region
Diese Steuer ist vielen ausländischen Käufern weniger bekannt.
Resitax-Tipp:
In vielen Regionen Spaniens wird die Maklerprovision vollständig vom Verkäufer getragen.
2. Notar- und Grundbuchgebühren: obligatorisch und geregelt
Diese gesetzlichen Kaufnebenkosten sind unvermeidbar.
Notar
Zwischen 600 und 1.000 €, abhängig vom Kaufpreis und der Komplexität der Urkunde.
Grundbuchamt
In der Regel 50–70 % der Notargebühren.
Die Eintragung im Grundbuch ist notwendig, damit die Immobilie offiziell auf Ihren Namen registriert wird.
3. Rechtsberatung, Verwaltungsgebühren und Anwalt (sehr empfohlen für ausländische Käufer)
Hier stoßen insbesondere Käufer aus dem deutsch- und englischsprachigen Raum oft auf kulturelle Unterschiede.
Ist ein Anwalt Pflicht?
Rechtlich nicht verpflichtend, aber sehr empfehlenswert, insbesondere für ausländische Käufer.
Der Notar bestätigt in Spanien die Identität und den Vertragsabschluss, führt jedoch keine umfassende Due-Diligence-Prüfung durch. Ein Steueranwalt oder eine spezialisierte Kanzlei wie Resitax übernimmt diese Aufgaben.
Was prüfen wir?
- Verdeckte Schulden (IBI, Hausgeld, Hypotheken)
- Verstöße gegen das Baurecht (häufig bei Landhäusern)
- Beantragung Ihrer NIE-Nummer – notwendig für die Vertragsunterzeichnung
- Vollständige rechtliche, steuerliche und städtebauliche Prüfung der Immobilie
Für weitere Informationen zu Mallorca besuchen Sie:
Immobilienrecht auf Mallorca
4. Bank- und Finanzierungskosten (besonders für Käufer aus UK/USA)
Wenn Sie von außerhalb der Eurozone kommen, können diese Kosten beim Immobilienkauf in Spanien relevant für Sie sein:
- Internationale Überweisungen: Banken verlangen oft hohe Gebühren oder schlechtere Wechselkurse
- Hypothekenbewertung: in der Regel 300–600 €
- Mit dem neuen Hypothekengesetz übernimmt die Bank die meisten Kosten der Hypothekenformalitäten
5. Faustregel: Rechnen Sie mit zusätzlichen 10–12 %
Um unangenehme Überraschungen zu vermeiden, empfehlen Immobilien- und Steuerexperten, 10 % bis 12 % auf den Kaufpreis aufzuschlagen.
Beispiele:
- Immobilienpreis 300.000 € → tatsächliche Kosten: 330.000–336.000 €
- Immobilienpreis 1.000.000 € → tatsächliche Kosten: 1.100.000–1.120.000 €
Diese Schätzung deckt die meisten versteckten Kosten beim Hauskauf in Spanien ab.
Resitax: Immobilienrechts-Experten auf Mallorca
Der Kauf einer Immobilie in Spanien umfasst eine Reihe von Steuern und rechtlichen Verfahren, die komplex sein können, wenn man das spanische Rechts-, Steuer- und Baurechtssystem nicht kennt.
Bei Resitax bieten wir:
- Vollständige Legal Due Diligence
- Steuerliche und städtebauliche Prüfung
- Überprüfung von Schulden, Belastungen und Grundbucheinträgen
- Begleitung während des gesamten Kaufprozesses
- Beratung für ausländische und spanische Käufer
- Steueroptimierung beim Immobilienkauf auf Mallorca
Wenn Sie sicherstellen möchten, dass Ihre Investition geschützt ist, kontaktieren Sie uns hier:
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